Workshops - Wolfgang Wendel

Wolfgang Wendel
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Workshops

Workshops about:
·         Contemporary flute techniques
·         Circular breathing
·         Chinese flutes
·         Meditative Art
·         Lecture concert about contemporary flute compositions
Flute workshop in St. Petersburg 2018
                       
Flute workshop in Costa Rica 2016
Workshop about chinese flutes



„Workshop für Chinesische Dizi- und Xiaoflöte“:
Die Dizi-Flöte ist mit einer der ältesten Instrumente Chinas überhaupt. Seit mehr als 4000 Jahren verzaubert diese Bambus-Querflöte ihre Zuhörer mit ihrem unverwechselbaren näselnden Klang. Erkunden Sie dieses faszinierende Instrument und erfahren Sie mehr über dessen Historie, Bauart, Literatur, Spieltechniken, Instrumentenfamilie, etc.
Das Kursinstrument ist eine Dizi-Flöte in C und kann von dem Kursleiter zur Verfügung gestellt werden (max. 6 Instrumente stehen zur Verfügung – deshalb bei der Anmeldung bitte erwähnen, ob ein Instrument ausgeliehen werden möchte). Bitte eigene Dizi-Flöten in C mitbringen, sofern vorhanden.
Der Kurs beginnt mit einer ca. 30-minütigen Demonstration des Instruments.

Musikschule: Am Ende eines Flöten-Workshops stand ein Konzert im Kurfürstensaal
Moderne Musik, aber nicht schmerzhaft
Archiv-Artikel vom Samstag, den 01.06.2013
Flötentöne zeitgenössischer Komponisten präsentierten Schüler der Musikschule Heppenheim bei ihrem Workshop-Abschlusskonzert im Kurfürstensaal.
© igiel
Heppenheim. Wer hat Lust auf schräge Töne? Unter diesem Titel hatte die Musikschule in den Kurfürstensaal geladen, um die Ergebnisse des Flöten-Workshops mit Dozent Wolfgang Wendel vom Verband der Musikschulen zu präsentieren. Im Mittelpunkt des Wochenendseminars und des daraus entstandenen Konzertes standen moderne Kompositionen für Flöte.
"Wir wollen beweisen, dass Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gar nicht so schmerzhaft ist", sagte Wendel. Diese Maxime hatte der Flötist und Komponist bei der Erstellung des Programmes beherzigt, das weder Titel noch Arrangements aus der Zeit vor 1984 verzeichnete. Auch ein Stück von Wolfgang Wendel selbst fand sich im Konzert wieder.
Ein Wochenende lang habe man gemeinsam "geschuftet", verriet Wendel über den Workshop. Dabei sei ein konzertreifes Programm entstanden, das selbst den Dozenten überrascht habe: "Anfangs dachte ich, wir kämen nur zu Momentaufnahmen." Doch dank der Vorarbeit der Musikschule seien die Teilnehmer bereits gut vorbereitet in das Wochenende gegangen.
Die Mitwirkenden
Wolfgang Wendel studierte von 1982 bis 1990 an den Musikhochschulen in Darmstadt, Karlsruhe und Freiburg. Mit Ensembles und solo widmet sich der in Ludwigshafen lebende Flötist der zeitgenössischen Musik, die er zum Teil auch selbst schreibt. Neben seiner Arbeit als Flötist und Komponist arbeitet Wendel als Dozent.
Beim Workshop und Konzert musizierten: Louisa Bender, Pia Braun-Gabler, Eva Buchner, Ann-Kathrin Dames, Johanna Dönicke, Thomas Eden, Celine Ensinger, Claudia Fend, Jana Gölz, Alix Harder, Melanie Heinzler, Victoria Holley, Mona Helmbrecht, Nele Henkes, Nora Hense, Jessica Hörl, Sara Kredel, Franziska Lautenscheid, Meike Lautenschläger, Lena Lulay, Marlene Meffert, Stanislav Miller, Thilo Molitor, Katja Müller, Katharina Mußbach, Cornelia Pahlke, Judith Portugall, Jutta Schuster, Laura Trefftz, Michelle Wilde sowie Wolfgang Wendel. lev
Das von ihnen bearbeitete und beackerte Feld setzte auf den Reiz der Improvisation und des Experimentellen. Komponisten wie Tilo Medek (1940-2006), Rainer Pezolt (geboren 1957) und Karlheinz Stockhausen (1928-2007) befreien die Flöte von historischem Glanz - und damit ein Stück weit von ihrem gewohnt charmanten Zauber.
Statt klassischer Werke entfesseln die Komponisten neue Akzente, die den Höreindruck erweitern und verändern. Robert Dick etwa, der 1989 das Auftragswerk "Look out" für ein Flötenfestival in den USA schrieb, lässt in einer Art Rock-Hymne die Flöte stellvertretend für die übrigen Instrumente auftreten - und versucht so, den Anschein von Gitarre oder Percussion zu erwecken. Tilo Medek oder auch Wolfgang Wendel setzen ebenso auf lediglich in die Flöte hinein "gehauchte" Töne oder das ebenso zarte Geräusch der Klappen. Wendel hat seiner Begegnung mit dem asiatischen Land Taiwan und dem dortigen Fluss Tamsui mit dem Stück "Reflections in Tamsui" ein musikalisches Denkmal gesetzt, das er im Kurfürstensaal auf der Chinesischen Diziflöte darbot.
Oft waren es Begegnungen mit der Natur oder andere Inspirationsquellen - bei Stockhausens Zyklus zum Beispiel Tierkreiszeichen -, die Komponisten einen Anlass zur musikalischen Auseinandersetzung gaben. Bei den jüngeren Flötenspielern waren es einfachere Geschichten wie die des "Familienfestes bei Zischrumms" von Rainer Pezolt, das die Szenerie einer Feier lautmalerisch wiedergibt.
Gemeinsam war den Mitwirkenden und den Stücken, dass sie eine Bresche schlagen wollten für das zeitgenössisch geprägte Flötenspiel. "Robert Dick, der Übervater des zeitgenössischen Flötenspiels, hat dies in den achtziger Jahren in Deutschland populär gemacht", sagte Wendel.
Musiker stehen im Raum verteilt
Doch nicht nur im Spielen des Instruments, sondern auch durch die Positionierung der Flöten im Raum entstehen neue Akzente. Henry Brant (1913-2008) gelingt das mit seiner 1984 arrangierten "Mass in Gregorian Chant", die zwar auf historische Musik zurückgreift, die Flötenspieler aber so verteilt, dass sie das Publikum in der Mitte einschließen. Mit dieser Darbietung endete das Konzert mit den Ergebnissen aus dem Wochenend-Workshop mit Wolfgang Wendel. Es war nicht der erste dieser Art - und, wie Wendel selbst betonte, hoffentlich auch nicht der letzte in Heppenheim. lev
© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 01.06.2013


“Meditation - the silence in music”
A Workshop based on music by John Cage, Klaus Hinrich Stahmer and Wolfgang Wendel referring to the background of intercultural exchange.
Flute: Wolfgang Wendel – Piano: Chuang Ya-Wen
Concept:
1.) Introduction and performance of the piece Feng-Yu by the German composer Klaus Hinrich Stahmer for Chinese Dizi flute and tape.
2.) Introduction and performance of the piece Ryoanji by the American composer John Cage for Chinese Dizi flute and 3 pre-recorded flutes and percussion.
3.) Introduction and performance (by the students!) of the “silent” piece 4’33” for piano by John Cage.
4.) Introduction and performance of the piece Two for Xiao-flute and piano by John Cage.
-------------------Intermission-------------------
5.) Interactive workshop with the students aiming to a performance of the Taiwanese song Twilight of Tam-Sui based on the idea of John Cages piece Five for any kind of instruments.
6.) Introduction and performance of the piece Reflections on Tam-Sui for Chinese Dizi flute by Wolfgang Wendel.
(The workshop/performance is designed to be hold in two parts – if necessary it can be modified in order to fit in a pre-set schedule.)
Since the middle of the 20th century intercultural music became more and more a topic of contemporary composers worldwide. Since then the global effect grew constantly – not only in business but also in the Arts. The artists did no longer only exchange themselves within their own country or continent but began to become interested in the cultural background of the people from far distant continents. Especially the exchange of Western and Eastern culture became very important to the artists. Composers from Asia - such as Isang Yun from Korea or Toru Takemitsu from Japan - visited Europe to learn its culture and began to experiment concerning combining their own Asian culture with that of the West in their compositions: composing Asian music for Western instruments. As a reaction on this also Western composers – such as John Cage from America or Klaus Hinrich Stahmer from Germany for instance, became interested in and influenced by Asian music and philosophy and did vice versa: they composed with their Western background for Asian instruments such as the Japanese Shakuhachi or the Chinese Dizi and Xiao flute.
One leading aspect is more or less common and obvious in the approach of both sides: the meditative part.


Kursbeschreibung: Die Permanentatmung
Was die Aborigines in Australien schon seit Urzeiten zum Spielen ihrer Didgeridoos praktizieren, müsste unsereiner heute doch auch hinbekommen – oder?!!
- Die Permanentatmung -
Diese ist nicht nur eine Grundvoraussetzung zum erfolgreichen Spielen dieser sagenumwobenen Instrumente, sondern auch überaus hilfreich beim Spiel eines Blasinstruments, da schon allein über die Beschäftigung mit ihr ein intensiveres Bewusstsein und Verständnis für den ganzen Atemapparat entsteht.
Für Flötisten ist die Beherrschung der Permanentatmung, was die Beschäftigung mit der traditionellen Musik betrifft, eine absolute Bereicherung und für die Realisierung der zeitgenössischen Musik eine essentielle Notwendigkeit!
Die Grundlagen zu der Permanentatmung werden in einer Einführungsveranstaltung am Vormittag gelegt, die dann am Nachmittag am Instrument vertieft werden.

Monday, 17th of April 2017, 1:30 pm to 3:10 pm
Taipei National University of the Arts, Music Building, Room 102
Lecture concert “Music of the 20th and 21st century for flute“ for composers and flutists
Wolfgang Wendel                              Indian Dream                                                 (9 min.)
(*1962)                                              for solo flute (2000)
Tsung-Hsien Yang                             Chàn-Ték
(*1952)                                              for flute (1991)                                              (9 min.)
Robert Aitken                                    Plainsong
(*1939)                                              for flute (1977)                                               (6 min.)
Kazuo Fukushima                              Mei                                                                (5 min.)
(*1930)                                              for alto flute (1962)
Toru Takemitsu                                  Voice                                                            (5 min.)
(1930-1996)                                       for flute (1971)
Karl Heinz Stockhausen                    Tip-of-the-tongue-dance                              (10 min.)
(1928-2007)                                       for piccolo flute (1983)
Wolfgang Wendel                              Wind                                                              (9 min.)
(*1962)                                              for bass flute (1999
Thorkell Sigurbjörnsson                     Kalaїs for flute (1977)                                   (7 min.
(*1938)
·         15 min. intermission
  • 60 min. workshop/master class with the students:
Students have the choice in the remaining time to work out contemporary flute techniques in a group based on the last piece Kalaїs of the lecture concert – this piece contains more or less the most common contemporary flute techniques and does not have to be prepared by them.
  • 60 min. master class with maybe 2-3 students who prepare a piece     (or only an extract) out of the attached repertoire list (see below)
           
A workshop with contemporary flute techniques.
I would like to introduce a workshop on contemporary flute techniques, which may last for two days or more. It can be attended by professional - and amateur flutists as well.
The participants of this workshop need not to be prepared in any case for this occasion - they just need to be open for new ideas about playing their instrument.
Contents of the workshop:
During the workshop techniques as multiphonics, whistle tones, singing and playing at the same time, playing in the style of the japanese shakuhachi flute (which can be reached by playing the air stream over the open end of the body from the flute), circular breathing, or effects as key clicks, jet whistles, tongue stops etc. These techniques will be demonstrated with contemporary master works for flute, which are for example "Look out" from Robert Dick (USA), "Plainsong" from Robert Aitken(Canada) or "Kalais" from Thorkell Sigurbjörnssen (Island).
The participants will have enough time to try these techniques, so that they are able to work with the stuff, they have learned, during their own exercises later on. Further they get an impression about the graphic notation of contemporary music, by reading the music while listening to the demonstrated pieces.
The participants also will work out little pieces with contemporary techniques which are played in the ensemble.
In most of the cases of the weekly lessons there is almost no space to work on this subject, so that this workshop in its compactness is a very useful help to get a deeper impression of contemporary flute repertoire and techniques.
Another main topic of the workshop is to show that the demonstrated techniques are useful not only for getting new ideas for the flute players exercises, they are also very helpful to extend the traditional flute playing and to widen the horizon of a modern flutist from the
21st Century
Example for a schedule for a workshop/master class on contemporary flute techniques:
First day:
Recital on contemporary pieces for normal flute, bass-, alto- piccolo flute and Chinese dizi.
Second and third day:
Workshop  from 10 am to 6 pm
Number of participants:         If possible not more than 15 persons
Kind of participation:             Active (if possible)
Kind of participants:                Students, teachers, composers.


Projekt: „Zeitgenössische Spieltechniken auf der Querflöte“
In diesem zweitägigen Seminar werden für Musikschüler im Ausbildungsstand von Unterstufe bis Studienvorbereitung, Studenten und Musiklehrer zeitgenössische Spieltechniken auf der Querflöte vermittelt.
Vorgestellt und erarbeitet werden Techniken wie Mehrklänge, Whistletöne, Singen und Spielen gleichzeitig, Spielen im Stile der japanischen Shakuhachi-Flöte (zu erreichen, indem man die Luft über das offene Ende des Mittel- bzw. Fußstückes bläst), permanente Atemtechnik, die breite Palette der perkussiven Effekte wie z.B. Klappenschläge oder Zungenstop, Geräuscheffekte, Jet-Whistle, etc..
Diese Techniken werden anhand exemplarischer Werke wie z.B. "Look out" von Robert Dick, "Kalais" von Thorkell Sigurbjornsson oder" Plainsong" von Robert Aitken vorgestellt, wobei den Teilnehmern aufgrund des Mitlesens der Noten gleich einen Eindruck über die Notation dieser Musik vermittelt wird.
Während des Seminars gibt es genügend Zeit zum Kennenlernen und Ausprobieren der Techniken, die die Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit u.a. in einfachen Ensemblestücken anwenden können.
Da im alltäglichen Unterricht diese Themen oft nur am Rande behandelt werden , eignet sich dieses Seminar in seiner Kompaktheit besonders auch zur Vertiefung der Spieltechniken und als Anregung zum selbstständigen Weiterarbeiten.
Kontakt / Booking:
Wolfgang Wendel
Altrheinstraße 43, D-67071 Ludwigshafen
Tel: 0621 - 629 70 40
E-Mail: wolfgang.wendel@web.de
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