Trio Piazolla

Wolfgang Wendel: Querflöte
Martin Bärenz: Violoncello
Ya-Wen Chuang: Klavier

 

Das taiwanesisch-deutsche Ensemble „Trio Piazzolla“ mit der Pianistin Ya-Wen Chuang, dem Flötisten Wolfgang Wendel und dem Cellisten Martin Bärenz hat sich im Besonderen der Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla verschrieben. Elektrisiert von der tiefen emotionalen Intensität der Musik Piazzollas und verzaubert von der taiwanesischen Kultur fand sich das Ensemble 2011 zusammen und spielte vom ersten Moment an mit großem Erfolg bei Publikum und Presse.

Die Originalpartituren werden fast ausschließlich eigens vom „Trio Piazzolla“ für dessen Besetzung arrangiert, womit die Aufführungen auch stets einen sehr speziellen und originären Charakter besitzen. Unterstützt werden die Aufführungen durch eine informative Moderation seitens der Spieler.

Seine Experimentierfreude zeigt das Ensembles u.a. auch in der Auswahl seiner Kooperationen: So fand man im „Chin-Yuan Chinese Orchestra Taipei“ mit seinen traditionellen chinesischen Instrumenten einen formidablen Partner, um die Musik des Tangos auf einer ganz neuen Ebene darzubieten.

Nach einer gemeinsamen vielbeachteten Konzerttournee im März 2013 in Taiwan, wurde dieses Projekt auch 2014 in Deutschland mit großem Erfolg durchgeführt (u.a. in der Philharmonie am Gasteig, München)

Diese Symbiose aus südamerikanischer Leidenschaft und asiatischem Zauber überzeugt und sucht ihresgleichen.

2018 produzierte das Trio zusammen mit dem taiwanesischen Flötisten Chung-Sheng Chen das Projekt „Magic Flutes 2018 in East and West“ mit Konzerten in Taiwan und Deutschland

Dieses Konzert entführt das Publikum in die zauberhafte Klangwelt des Fernen Ostens. Da werden meditative Klänge hörbar, aber auch die sprichwörtliche Vitalität der Chinesen. Mit seiner weltweiten Tätigkeit als Solist, Komponist und Dirigent ist der taiwanesische Flötist Chung-Sheng Chen einer der herausragenden Vertreter der chinesischen Bambusflöten seines Landes. Als Duopartner nicht weniger versiert auf den chinesischen Flöten Xiao und Dizi, hat sich auch der Flötist Wolfgang Wendel auf zahlreichen Reisen nach Taiwan zum Kenner der chinesischen Spieltradition entwickelt und zusammen mit Martin Bärenz (Violoncello) und Ya-Wen Chuang (Klavier) ein Ensemble zur Erkundung musikalischer Grenzgänge gegründet.

Auf Einladung des Sinologischen Instituts der Universität Heidelberg präsentiert das Ensemble Solowerke und Kammermusik aus »alter Zeit«, wie z. B. Arrangements von Martin Bärenz aus der Nussknacker-Suite und der Zauberflöte, aber auch aktuelle Kompositionen wie »Thinking of Wind« oder »The grasshopper and the rooster« von Chung-Sheng Chen, und »Reflections on Tamsui« von Wolfgang Wendel. Klaus Hinrich Stahmer hat für dieses Projekt ein Trio geschrieben, dessen Titel »Ting Yin« als Motto für das gesamte Konzert steht: 聽音 – »Lausche dem Klang« oder freier übersetzt: »Tradition und Gegenwart in Harmonie«.

Anlässlich seiner Konzertreise nach Chile im August 2019 spielt Trio Piazzolla Musik aus Spanien und Südamerika. Eingeladen von der „Universidad de la Frontera“ in Temuco im Süden Chiles wird das Ensemble neben der Musik von Astor Piazzolla auch Komponisten wie Enrique Granados, Isaac Albéniz, Manuel de Falla, Heitor Villa-Lobos oder Pablo Casals in seinem Gepäck haben.

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